BMW stoppt Formel-1
Ein Stück Formel-1 Kultur geht zu Ende. Freude am Fahren – nicht mehr in der Formel-1
Angeblich soll heute das Aus für das Engagement in der Formel-1 bei BMW und somit ein Strategiewechsel verkündet werden. Sofort tauchen Fragen nach dem Verbleib der Fahrer des Teams: Robert Kubica und Nick Heidfeld auf.
Doch was bedeutet dies für die Fahr- und Unternehmens-Kultur von BMW. Lässt sich der Formel-1 Sport gar nicht mehr mit Fahr- & Automobilkultur in Verbindung bringen? Wie kann mangelnder sportlicher Erfolg in der Formel-1 mit einer offenbar neuen Ausrichtung auf Nachhaltigkeit übertüncht werden?
Beziehungsweise hätte diese Erkenntnis nicht auch schon vor Jahren reifen können. Ansätze zu einer sauberen Motorenkultur bei BMW gab es immer wieder. Aber solange das Moto der Entwicklungsabteilung lautet: “Was können wir einem Bmw-Fahrer an Komfort bieten?” braucht man sich nicht wundern, wenn der Münchner Autobauer der mobilen Zukunft keine wegweisenden und massentauglichen Konzepte bieten kann.




